Das „Iglu-Village“ in Kühtai

0

Super Party-Hotspot: Das „Iglu-Village“ in Kühtai

Coole Pracht unter 12.000 m³ Schnee

Das „Iglu-Village“ in Kühtai – angesagter Ski-, Spaß- und Party-Hotspot in den Tiroler Alpen! Nur ein paar Schneeballwürfe von Innsbruck entfernt, begrüßt Village-Chef Philipp Walschebauer dort seine Gäste auf über 2.000 m Höhe in Iglus unter Tonnen von Schnee. In ungewöhnlichen, längst kultigen Erlebniswelten, in denen immer „der Bär los ist“. Heißer Urlaubsspaß rund um die Uhr eben, cool temperiert – und deshalb ganz ohne Verfallsdatum!  „Iglu Village“ in Kühtai – das sind bis zu 12 Übernachtungsiglus und ein zentrales Iglu als Empfangs-, Party-, Event- und Après Ski-Location! Diese ungewöhnliche kalte Pracht besteht aus rund 12.000 m³ Schnee, die üblicherweise mit einer mittelprächtigen Lawine zu Tal gehen.

Der Aufbau – echte logistische Leistung

Schnee ist der Stoff, aus dem die Iglus sind. Das „Iglu Village“ – also ein In- und Saison-Treff für Party-, Ski- und Schneebegeisterte. Bis das „Iglu Village“ allerdings allwinterlich erste Gäste beherbergen kann, muss alle Jahre wieder jede Menge Schnee bewegt, gefräst und aufgeschichtet werden, bevor der Eiszauber unter meterdicken eisigen Wänden und Decken losgehen kann.

Doch bevor der Schnee ins Spiel kommt, werden zunächst mächtige Ballons an den Plätzen aufgeblasen und fixiert, an denen die 14 Iglus des „Iglu Village“ entstehen sollen. Dann gilt es, die Ballons gezielt einschneien zu lassen, als Grundformen der Iglus.

Iglu Village in Kühtai

Eingang zum Iglu Village (c) Iglu Village

Meterdicke Wände und Decken

Das weiße Baumaterial wird mit Pistenbullies und Fräsen, unterstützt von Schneekanonen, aufgeschüttet und auf die Ballons geblasen. Erforderlich sind allein für das große Party-Iglu rund 1.500 m³ Schnee. Für das komplette Dorf müssen gut und gern an die 12.000 m³ mit Pistenbully und Schneefräse verfrachtet und aufgeschichtet werden. Sind so die Grundformen erstellt, muss sich der Schnee „setzen“, um dicht und stabil zu werden. An der Spitze der Iglus, die zugleich Decke der Innenräume ist, muss die Schneedecke mindestens einen Meter dick sein. Die Wände dagegen sind in aller Regel bis zu vier Meter mächtig.

Schlafen im höchstgelegenen Skiort in Österreich

Das Iglu-Village“ ist direkt mit Auto oder Bus zu erreichen (c) Iglu Village

Kühle Wohnlichkeit, coole Atmosphäre

Ist der Schnee letztlich vereist und damit fest genug, wird die weiße Pracht geöffnet. Mit Kettensägen und Fräsen arbeiten sich Walschebauers „Schneemänner“ zu den Ventilen der Ballons vor. Die Ventile müssen geöffnet und die Ballons aus den Iglu-Kuppeln entfernt werden. Schließlich sollen die Gäste in einer Traumwelt aus Eis und Schnee und nicht in einer Gummiblase das Leben in der exklusiven Gastlichkeit des „Iglu Village“ genießen.

Sind die Ballons beseitigt, gehen die „Shaper“ (= Former, Gestalter) an die Arbeit. Nicht nur mit Hilfe von Kettensägen richten sie die Iglus ein mit Eisskulpturen, dekorativen Mustern, Nischen und „Möbeln“ wie Tische, Stühle, Bänke und Betten. So schaffen sie die kühle Wohnlichkeit und coole Atmosphäre, die das „Iglu Village“ in Kühtai so schnell zum kultigen Hotspot für Ski-, Spaß- und Partyfreaks gemacht haben.

Parallel dazu werden Leitungen und Kabel verlegt, wird Licht installiert, das sich in fantastischem Funkeln tausendfach in eisigen Wänden und Decken bricht. Ein Zauber, in dem auch romantische Momente nicht zu kurz kommen. Dafür werden auch Türen eingebaut. Schließlich sollen nicht nur Winterstürme dort bleiben, wo sie hingehören – draußen!

Das alles macht eines deutlich: Der Aufbau des „Iglu Village“ in Kühtai ist jedesmal wieder eine echte logistische Herausforderung unter nicht immer arbeitserleichternden Bedingungen! Eine Herausforderung, die wegen der materialbedingten relativen Kurzlebigkeit der eisigen Pracht zudem höchst vergänglich ist. Umso sicherer entsteht die „coole Pracht“ Winter für Winter immer wieder neu – und kann deshalb gar nicht wirklich alt werden und sich abnutzen.

In Zahlen ausgedrückt zeigt sich das „Iglu Village“ so: In vier Wochen Bauzeit werden an die 12.000 m³ Schnee verarbeitet und 500 km Kabel verlegt. Gebucht werden können die Iglus unter www.iglu-village.at.

Tirol Iglu Village

Schneespaß im Iglu-Village (c) Iglu Village

Video „Iglu-Village“ in Kühtai

Bilder „Iglu-Village“ in Kühtai

100%
100%
Bewertung

"Iglu-Village“ in Kühtai - Schnee, Eis und pure Romantik - Am 18. Dezember 2009 eröffnet in Kühtai in Tirol das "Iglu-Village". Insgesamt zwölf Schlafiglus, zwei Gastronomie-Iglus mit Bar, ein Outdoor-Whirlpool und ein großes Eventzelt bilden die Kulisse für ein außergewöhnliches Wintererlebnis. In exklusiven Romantik-Iglus bei Kerzenschein und Prosecco können die Gäste kuschelige Nächte zwischen Wänden aus Eis verbringen.

    War der Artikel hilfreich?
  • User Bewertungen (4 Stimmen)
    8.5
Weitersagen:

Kommentare