Eine Radreise ins Ötztal mit der Tour de Suisse 2015

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Die ​Tour de Suisse 2015 will hoch hinaus

Das viertgrößte Radrennen kommt erstmals ins Ötztal/Tirol

Die Tour de Suisse ist eine der größten und wichtigsten einwöchigen Radrundfahrten der Welt. Mit der Königsetappe am Mittwoch, 17. Juni 2015, auf den Rettenbachgletscher hoch über Sölden kommt der größte Sportevent der Schweiz zum ersten Mal ins Ötztal. 

Die Tour de Suisse will 2015 hoch hinaus – und zwar auf den Rettenbachgletscher im Ötztal, der höchsten Panoramastraße der Ostalpen. Für Sölden und das Ötztal bedeutet das einen weiteren Schritt hin zur führenden Raddestination Tirol. Denn die mediale Aufmerksamkeit, welche die Tour de Suisse inzwischen erreicht, ist enorm. Allein aus dem Ötztal werden mehr als 90 Minuten live im Fernsehen übertragen – und zwar von einer beeindruckenden Strecke, die bereits zweimal im Rahmen der Deutschland-Rundfahrt für Begeisterung bei den Zuschauern gesorgt hat. 

„Diese mediale Präsenz ist für uns am Schweizer Markt eine riesige Chance“, erklärt Oliver Schwarz, Geschäftsführer Ötztal Tourismus. „Wir sind sehr stolz darauf, dass es uns gelungen ist, dieses sportliche Großereignis langfristig mit dem Ötztal zu verbinden.“

Denn der Radtourismus in allen Ausprägungen ist für das Ötztal eine der Stützen des Sommertourismus. Neben dem Ötztaler Radmarathon ist es nun gelungen, auch eines der wichtigsten Radsport-Events ins Ötztal zu bringen. „Alle großen Pro-Tour-Teams sind bei der Tour de Suisse 2015 mit starker Besetzung mit dabei. Die Zuschauer entlang der Strecke und im Zielgelände am Rettenbachgletscher werden von dieser Atmosphäre begeistert sein“, ist Oliver Schwarz überzeugt.

Zuschauerfreundlich

Heuer zum ersten Mal steht die Tour de Suisse unter einer neuen organisatorischen Leitung. InfrontRingier Sports & Entertainment Switzerland setzt in ihrer neuen Rolle als Organisatorin der Tour de Suisse auf einen emotionalen Mix aus sportlichen Leckerbissen von Weltklasse, attraktivem Entertainment an Ort und einmaligen Erlebnissen für Fans, Familien und Hobbyfahrer. Dazu gehört vor allem ein neues Konzept für das Zielgelände, in dem für Zuschauer und Fans bereits Stunden vor der Ankunft jede Menge Show geboten wird. Entlang der Strecke und vor allem im Ziel bekommen die Zuschauer also nicht nur tollen Radsport geboten, sondern sollen sich hautnah am Geschehen fühlen.
Übrigens hat die Tour de Suisse im Durchschnitt über eine Million Zuschauer live bei den Etappen. Es ist also zu erwarten, dass hinauf zum Rettenbachgletscher viele Radsportfans die Entscheidung dieser Rundfahrt hautnah miterleben wollen.

Die Königsetappe im Überblick

Am Walensee, in Unterterzen, fällt der Startschuss zur diesjährigen Königsetappe der Tour de Suisse am 17. Juni. Mit 237,3 Kilometer ist sie die längste Etappe seit 20 Jahren. Nach einem flachen ersten Abschnitt durch das Rheintal rollen die Fahrer durch Schaan im Fürstentum Liechtenstein und passieren in Feldkirch die Grenze nach Österreich. Über die Silvretta Hochalpenstrasse gelangen sie nach Ischgl, später Landeck und weiter ins Ötztal. Ein Feuerwerk versprechen die letzten 51 Kilometer ab Oetz, von wo die Fahrer 1.743 Höhenmeter am Stück absolvieren. Insgesamt müssen die Profis an diesem Tag über 4000 Höhenmeter hinter sich bringen. Im 13 Kilometer langen Schlussstück von Sölden hoch zum Fuß des Rettenbachgletschers müssen die Radprofis eine durchgehende Steigung von 10 Prozent überwinden, flache Stücke gibt es da nicht mehr. Die besten Fahrer werden für diesen Aufstieg rund 45 Minuten brauchen.

Tirol und Sölden als Partner der Tour de Suisse

„Die Schweiz ist der drittwichtigste ausländische Quellmarkt für Tirols Tourismus und hat sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt“, betont Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung. „Mit dem Engagement bei der Tour de Suisse schaffen wir eine attraktive Erweiterung unserer Werbemaßnahmen für den Tiroler Bergsommer.“

Sowohl Josef Margreiter als auch Oliver Schwarz betonen dabei die Wichtigkeit der Zusammenarbeit von Tirol Werbung und Ötztal Tourismus. „Nur so gelingt es, herausragende sportliche Events nach Tirol zu bringen“, erklärt Oliver Schwarz. Gerade das Radfahren sei ein wichtiges strategisches Thema, das in Tirol noch Potenzial habe: „Ob Rennrad, Mountainbike oder E-Bike – Tirol bietet bereits beachtliche Programme rund ums Rad. Darauf gilt es aufzubauen sowie auch die werblichen Chancen für unseren Bergsommer mit solchen Großereignissen zu nutzen.“, so Josef Margreiter.

Höhepunkt Jedermann-Challenge

Als besonderes Zuckerl gibt es für Radsportfreunde am 17. Juni auch eine Jedermann-Challenge auf den Rettenbachgletscher, die gleich organisiert ist wie das offizielle Rennen. Massenstart für die Hobbyfahrer ist am 17. Juni um 10.30 Uhr bei der Area 47 am Eingang des Ötztals. Auch für die Jedermänner und –frauen ist die komplette Strecke bis zum Rettenbachgletscher gesperrt. Man hat also die einmalige Gelegenheit ohne Verkehr durch das gesamte Ötztal zu radeln. Besenwagen, Begleitfahrzeuge und eine professionelle Zeitnehmung mit Transponder sorgen für echte Rennatmosphäre.

Perfekten Service gibt’s 
auch im Ziel am Rettenbachgletscher, denn da ist nicht nur das gesamte Tourvillage bereits aufgebaut. Die besten Jedermänner und –frauen dürfen sich auf eine Preisverleihung auf dem offiziellen Siegespodest der Tour de Suisse freuen. Service steht dabei bei der Jedermann-Challenge im Vordergrund. Zum Paket gehört ein Bekleidungstransport vom Start ins Ziel, Duschmöglichkeiten am Rettenbachgletscher, Verpflegung und ein eigenes Finishertrikot!

Zurück kommt man entweder selbst mit dem Rad, oder man nutzt die Shuttlebusse, die einen zurück zur Area 47 bringen. Und natürlich ist man selbst mit dem Rad im Ziel, wenn die besten Rennradfahrer der Welt eine der schwersten Alpenstraßen der Welt bezwingen.

Video Tour de Suisse 2015: Ein Rückblick auf 2014

Bilder Tour de Suisse 2015: Das viertgrößte Radrennen erstmals in Tirol

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Tour de Suisse 2015 - am Walensee, in Unterterzen, fällt der Startschuss zur diesjährigen Königsetappe der Tour de Suisse am 17. Juni. Mit 237,3 km ist sie die längste Etappe seit 20 Jahren. Nach einem flachen ersten Abschnitt durch das Rheintal rollen die Fahrer durch Schaan im Fürstentum Liechtenstein und passieren in Feldkirch die Grenze nach Österreich.

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